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Lübecker Museen

Letzte Änderung am Donnerstag, 30. Juni 2022

Auf dieser Webseite finden Sie alle Informationen zu den Ausstellungen und Sonderausstellungen 2022 der Lübecker Museen in Bildern, Video-Clips und Berichten, wie auch einen Rückblick auf die Sonderausstellungen aus 2019 / 2020 und 2021

Die Lübecker Museen freuen sich wieder auf ihren Besuch und starten mit neuen Sonderausstellungen.

Lübecks Museen, die sich fast ausschließlich im großem Museum der Lübecker Altstadt, dem Unesco-Weltkulturerbe befinden, beinhalten Kunst und Kulturgeschichte der verschiedensten Epochen, vor allem aus der Hansezeit. Aber auch Natur und Umwelt, haben hier ihren Platz. Literatur, zu finden im Buddenbrookhaus, Günter-Grass-Haus und politisches im Willy-Brandt-Haus. Übrigens, alle Lübecker Museen sind sehenswert und einige der Museen gehören zu den schönsten Deutschlands.
Auf unseren Rundgängen kommen wir an allen Musen vorbei. Nehmen Sie sich die Zeit für einen Besuch derselben, es lohnt sich.

Infopoint und Museumsshop „Buddenbrooks am Markt“

Das neue Informationscenter mit Museumsshop des Buddenbrookhauses ist eröffnet. Unter dem Titel „Buddenbrooks am Markt“ können Interessierte hier für die Dauer der Neugestaltung des Literaturmuseums mittels Touchscreen Informationen zum Stand des Umbaus und zum Angebot der LÜBECKER MUSEEN einholen oder die klassischen Souvenirs des Buddenbrookhauses wie Bücher, Postkarten und kleine Präsente rund um das Lübeck der Buddenbrooks erwerben. Zugleich wird der Shop künftig als Treffpunkt für Gruppenführungen dienen.

Zusätzlich wird in einem „Laborraum“ die Arbeit am Buddenbrookhaus-Projekt die nächsten Jahre auch unter Einbeziehung der Öffentlichkeit stattfinden.

Geöffnet ist „Buddenbrooks am Markt“ ab sofort von Montag bis Samstag zwischen 11 und 18 Uhr, im Lübecker Rathausinnenhof

  • Aktuelle Sonderausstellungen in den Museen
  • 1) Holstentor Museum
  • 2) Europ. Hansemuseum
  • 3) Buddenbrookhaus
  • 4) St. Annen Museum / Kunsthalle
  • 5) Museum Natur u. Umwwelt
  • 6) Behnhaus / Drägerhaus
  • 7) Willy-Brandt-Haus
  • 8) Günter-Grass-Haus
  • 9) Katharinenkirche
  • 10) TheaterFigurenMuseum
  • 11) Museumshafen
  • 12) Industriemuseum
  • Passat Travemünde
  • > Rückblick auf die Sonderausstellungen <

Das Holstentor. Wahrzeichen und Museum

Das Holstentor gehört mit zu den bekanntesten Bauwerken Deutschlands
CONCORDIA DOMI FORIS PAX
(Drinnen Eintracht Draußen Frieden)
Die vergoldete Inschrift über dem Torbogen.

Neben dem Brandenburger Tor, dem Kölner Dom und der Münchener Liebfrauenkirche gibt es wohl kaum ein anderes deutsches Bauwerk, das sich weltweit einer derartigen Popularität erfreut, wie das Lübecker Holstentor. Es ist das stolze Symbol der Geschichte Lübecks als reichsfreier Stadt und ihrer Vormachtstellung im Oststeeraum - und ein Inbegriff aller Vorstellungen von Hanse, Handel, Macht und Reichtum, mithin von allem, was die historische Bedeutung Lübecks ausmacht. Im Inneren des in den Jahren 1464-1478 errichteten Baudenkmals befindet sich hinter bis zu 3,50 Meter dicken Mauern die Ausstellung „Die Macht des Handels".

  • © Museum Holstentor
  • © Museum Holstentor
  • © Museum Holstentor
  • © Museum Holstentor

Ausstellung: Die Macht des Handels

Lübeck als bedeutendster Handelsplatz im ganzen Ostseeraum

Lübecks Position im Zentrum der nordeuropäischen Handelswege machten die Stadt zur Königin der Hanse - das Holstentor ist ihr Wahrzeichen. In der Ausstellung wird man in die Wirkungsstätten des Fernhandelskaufmanns sowie in die Geschichte der Stadt, in ihre Topografie und Architektur eingeführt. Daneben beleuchtet sie die Seefahrt, das Marktgeschehen und das Recht im Mittelalter. Das Museum regt zum Entdecken und Erforschen an: Die gehandelten Waren kann man riechen, man kann den Bürgermeister hören, wie er auf dem mittelalterlichen Markt Recht spricht, das historische Lübeck wird im Film und im großen Stadtmodell vorgestellt, Schiffsmodelle und nautische Geräte zeigen den Kaufmann auf großer Fahrt. Und auch die Strafrechtsinstrumente der mittelalterlichen Rechtsprechung, von der Streckbank bis zum Keuschheitsgürtel, werden gezeigt.

In der Ausstellung veranschaulichen zudem zahlreiche wertvolle Originalobjekte, seltene Dokumente, Gemälde und Sammlungsstücke eindrucksvoll das Leben und Arbeiten der niederdeutschen Kaufleute. Zu den Besonderheiten gehören unter anderem Gold- und Silbermünzen aus dem Lübecker Münzschatz, die seit Mitte des 16. Jahrhunderts in der Hansestadt vergraben waren. Außerdem wird den Besuchern an interaktiven Medienstationen und durch Informationsgrafiken ermöglicht, wirtschaftliche Zusammenhänge, Reiserouten und das Alltagsgeschehen zur Zeit der Hanse ausführlich zu ergründen.

Quelle: Europäisches Hansemuseum

Europäisches Hansemuseum.

Mut, Macht und Mythos- auf den Spuren der Hanse.

Als niederdeutsche Kaufleute aus Soest, Münster, Groningen und Lübeck im Jahr 1193 am Ufer des Flusses Newa landeten, ahnten sie noch nicht, dass sie eine mächtige Vereinigung mitbegründeten, die ab dem 14. Jahrhundert als „Dudesche Hense“ bekannt wurde. Was zunächst ein loser Verbund von Fernkaufleuten für anstehende Handelsgespräche in der Stadt Nowgorod war, sollte sich in den nächsten Jahrhunderten zum einflussreichsten Wirtschafts- und Städteverbund Nordeuropas entwickeln.

Die Hanse
Das Europäische Hansemuseum Lübeck zeigt die facettenreiche Entwicklung des anfänglichen Kaufmannsbundes hin zu einer nordeuropäischen Großmacht mit einem Netz von über 200 Partnerstädten. Der Wagemut der Hansekaufleute, das Leben in der Fremde, Reichtum, Prunk und Pracht sowie der alles Handeln bestimmende Glaube sind ebenso Thema der Ausstellung wie die endgültige Auflösung des einstigen Handelsnetzwerkes. Dabei wird den Besuchern die Möglichkeit gegeben, besondere Schlüsselereignisse der Hansegeschichte in rekonstruierten Szenen zu erkunden. So können sie zum Beispiel nachvollziehen, wie sich eben jenes Zusammentreffen an der Newa abgespielt haben könnte, während sie an zwei originalgetreu nachgebauten Koggen vorbeigehen.

© Europäisches Hansemuseum / Fotos: Olaf Malzahn

Burgkloster

Das Burgkloster, ursprünglich " Maria-Magdalenen-Kloster, ist ein ehemaliges Lübecker Dominikanerkloster. Dieses ist in das Europäische Hansemuseum intregiert und geht nahtlos ineinander über.


Burgkloster zu Lübeck
Ein weiterer wesentlicher Bestandteil des Hansemuseums ist das Burgkloster zu Lübeck, eine der bedeutendsten mittelalterlichen Klosteranlagen Norddeutschlands. Der ehemalige Dominikanerkonvent aus dem 13. Jahrhundert wurde mit Hilfe von Bundesmitteln aufwendig saniert und restauriert und wird in Zukunft besonderer Aufsicht unterliegen, um die architektonischen und künstlerischen Hinterlassenschaften weiterhin zu konservieren. In einem gesonderten Rundgang durch das Kloster erfahren die Besucher mithilfe eines Audioguides Einzelheiten zur Geschichte des Klosters. Außerdem können sie sich die besonderen Schmuckfußböden in der Sakristei und dem Hospital, Wandmalereien aus verschiedenen Epochen und die für den Konvent äußerst bedeutsamen Schlusssteine der Gewölbe erläutern lassen. Die Nutzungsgeschichte des Burgklosters hat zahlreiche Dimensionen und reicht bis in die unmittelbare Gegenwart. Es war nach der Reformation Armenhaus, später Hospital, dann Gefängnis und mit einer baulichen Ergänzung auch Gerichtsgebäude. Die Sozialgeschichte des 18. und 19. Jahrhunderts, der Nationalsozialismus sowie die Nachkriegsgeschichte haben an diesem Ort ihre Spuren hinterlassen, die erhalten und nachvollziehbar gemacht worden sind.

Quelle: Europäisches Hansemuseum.


© Europäisches Hansemuseum / Fotos: Thomas Radbruch / Olaf Malzahn

Europäisches Hansemuseum
An der Untertrave 1
23552 Lübeck

Besuchen Sie die Internetseite des Hansemuseums: www.hansemuseum.eu

Zu finden in "Rund um das Burgtor"

Buddenbrookhaus

Weltliteratur vor Ort erleben im Buddenbrookhaus: Die aufwändig verzierte Fassade des Buddenbrookhauses krönt eines der außergewöhnlichsten Literaturmuseen weltweit. Hier wird nach Thomas Manns nobelpreisgekrönten Roman ‚Buddenbrooks‘ (1901) ein Stück Literatur begehbar. Die Dauerausstellungen berichten von der Familie Mann und der Entstehung des Romans ‚Buddenbrooks‘, wechselnde Sonderausstellungen bereichern das literarische Erlebnis.

Die Buddenbrooks sind umgezogen

Die Buddenbrooks nutzen dies als Chance, sich für ein paar Jahre im Lübecker Stadtpalais Behnhaus zu präsentieren. Standesgemäßer könnte kaum ein anderer Ort für die literarischen Bewohner sein: Eindringlich vermittelt das Museum Behnhaus ein Gefühl für die Lebenswelt der Buddenbrooks und der Lübecker Kaufmannschaft, der Heinrich und Thomas Mann entstammen. In der Ausstellung „Buddenbrooks im Behnhaus“ erzählt Tony Buddenbrook persönlich von ihrem berühmten Erschaffer Thomas Mann und dessen Bruder Heinrich.

Museum Behnhaus-Drägerhaus, Königstraße 9-11 23552 Lübeck

  • Buddenbrooks im Behnhaus

    Durch diese Ausstellung führt Antonie „Tony“ Buddenbrook, Protagonistin aus Thomas Manns weltberühmtem Roman „Buddenbrooks“. Diese Romanfigur schien zur Präsentation der Ausstellung aufgrund ihrer Lust am Erzählen, ihrer Begeisterungsfähigkeit für Neues sowie ihres Engagements für Familie und Stadt bestens geeignet.

Das NEUE Buddenbrookhaus

Das Buddenbrookhaus soll baulich um sein Nachbargrundstück, in zweijähriger Bauzeit, erweitert werden und eine völlig neue Dauerausstellung erhalten. Die drei Lübecker Architekten, Jörn Simonsen, Inga Mueler-Hagen und Lothar Többen, haben den europaweiten Wettbewerb gewonnen. Der Siegerentwurf geht besonders sensibel mit dendenkmalgeschützten Fassaden im Bestand um. Die berühmte Barockfassade des Buddenbrookhauses stellt mit dem gotischen Giebel der Mengstraße 6, eine gelungene bauliche Verbindung her. Nur die historischen Fassaden und einige Brandmauern wie auch die historischen Keller bleiben bestehen. Der Rest wird abgerissen und neu errichtet. Das geplante Gebäudevolumen steht in einem angemessenen Verhältnis zu den Fassaden.

Ein Treppenhaus verbindet die beiden Häuser in der Mengstraße die zu einem Literaturmuseum zusammenwachsen. Damit verdoppelt sich die Fläche für die Ausstellung. Die historische Kaufmannsdiele entspricht in ihrerAusgestaltung in besonderem Maße den Anforderungen der Ausstellung. Zudem wird ein schlüssiger Rundgang ermöglicht, der in überzeugender Weise die wesentlichen kuratorischen und funktionalen Vorgaben erfüllt.“

Auch Kultursenatorin Kathrin Weiher überzeugte an dem Entwurf, insbesondere die Rückkehr zu dem einstigen historischen Raumeindruck in der Diele des neuen Buddenbrookhauses. So werde ein Gefühl für das Lübeck des späten 19.Jahrhunderts und die Welt der Buddenbrooks geschaffen.

Die rückwärtige Fassade der beiden Gebäude wird völlig neu gestalltet und die Durchfahrt zum Parkhaus verändert. Anfang 2020 wird mit den Baumaßnahmen begonnen, die voraussichtlich Ende 2023 fertiggestellt werden. Bis dahin wird die derzeitige Ausstellung, in Teilen, im Behnhaus-Drägerhaus gezeigt.

Das Museum Buddenbrookhaus
Mengstraße 4
23552 Lübeck

Zu finden unter "Die sieben Türme"

St. Annen Museum

Das Museumsquartier St. Annen umfasst die Kunsthalle St. Annen und das St. Annen-Museum.

Das St. Annen-Museum gilt als eines der schönsten Museen Deutschlands. Es befindet sich in den Räumen des St. Annen-Klosters, das 1502 zur Unterbringung der unverheirateten Töchter Lübecker Kaufleute gegründet wurde. Später wurde es Armen- und Waisenhaus, Werk- und Zuchthaus. Seit 100 Jahren wird das Bauwerk als Museum genutzt und präsentiert die Welt des Mittelalters in Lübeck vom 13. bis zur ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Mit seinen 28 prächtigen Altären, seinen Tafelbildern und etlichen Holz- und Kalksteinskulpturen gehört es zu den bedeutenden Museen der Bundesrepublik.

  • © Michael Haydn
  • © Michael Haydn
  • © Michael Haydn
  • © Michael Haydn

Der Herkunft auf der Spur

  • Der Herkunft auf der Spur –

    „Provenienzforschung ist ein Thema, das die Museumswelt noch lange beschäftigen wird“, sagt Steffi Grapenthin, Provenienzforscherin in den Lübecker Museen. „Museen sind öffentliche Institutionen; so halte ich es für grundlegend, schwierige Sachverhalte aufzuklären und offen damit umzugehen“, betont Dr. Dagmar Täube, Leiterin des St. Annen-Museums.

  • Von Gotthardt Kuehls „Braudiele“ über Silberlöffel und Tabaksteller bis hin zu Glasfragmenten reichte die rege Ankaufs- und Sammelpolitik des damaligen Museumsdirektors Hans Schröder. Er leitete die Museen für Kunst und Kulturgeschichte von 1933 bis 1946 und kaufte im gesamten Deutschen Reich bis nach Wien für die Lübecker Museen ein.

  • Nach der für die Lübecker Museen verheerenden Palmarum-Nacht im März 1942 erhielt er eine hohe Entschädigungssumme, mit der er in den besetz-ten Niederlanden und in Belgien zum Ausgleich der Verluste niederländische Gemälde und Möbel einkaufte. Die Suche nach unrechtmäßig erworbenen Objekten aus seiner Amtszeit und deren Erforschung bietet auch interessante Einblicke in die Lübecker Sammlungs- und Museumsgeschichte der NS-Zeit.

  • Die Ausstellung ist hausübergreifend im Museum Behnhaus Drägerhaus und im St. Annen-Museum zu sehen. Auch in den Dauerausstellungen der beiden Häuser befinden sich Objekte, die im Rahmen des Projekts untersucht wurden. Sie sind mit zusätzlichen Objektschildern gekennzeichnet, die Aufschluss über die Herkunft und den Erwerb geben.

Danziger Paramente

Rund die Hälfte des berühmten Danziger Paramentenschatzes gehört als Dauerleihgabe der Evangelischen Kirche Deutschland seit 1990 zu den Highlights des St. Annen-Museums. Es handelt sich um kostbarste Gewänder für den Gottesdienst. Byzantinische und italienische Seiden als Samt verarbeitet, mit feinsten Stickereien aus purem Gold zeigen den hohen Wert, der diesen Gewändern ehemals zugemessen wurde. Sie stammen aus der ehemaligen Marienkirche in Danzig und sind vorwiegend im 14. und 15. Jahrhundert entstanden.
Die Danziger Paramente wurden in Lübeck einige Jahre einige nicht mehr gezeigt. Jetzt werden erstmals wieder, in dem neuen Mittelalter-Raum, des ehemaligen Kloster,ausgewählte Stücke gemeinsam mit der Dalmatik Heinrich II. Bocholt aus Lübeck konservatorisch optimiert in die Dauerausstellung des St. Annen-Museums integriert.

  • Dalmatik des Hinrich Bocholt II.

    Diese leuchtend gelbe Seiden-Dalmatik wird ursprünglich für die Kapelle des dänischen Hofes geschaffen. Die wohl in Italien gefertigten Borten zeigen auf der Vorderseite Christus mit mit Zwei Aposteln und auf der Rückseite die Muttergottes mit dem Hl. Petrus und Paulus.

  • Liturgisches Gerät

    Als Liturgisches Gerät bezeichnet man die Gegenstände, die für den Gottesdienst, vor allem für die Abendmahlsfeier, benötigt werden.

  • Zwei Almosenbeutel

    Norddeutschland 15. Jahrhundert, Seide, Stickerei. der Begriff "Beutelscheider stammt aus dem Mittelalter. Man hängte den Beutel an Gürtel. Da sie zugleich der Repräsentation dienten, waren sie oft aus edlen Materialien hergestellt. Angelockt von dieser Beute machten die "Beutelschneider" ihrem Namen alle Ehre.

  • Chormantelschild mit dem hl. Georg

    Danziger Paramentenschatz 15. Jahrhundert: Der Chormandelschild (Cappa) ist teil eines Chormantels (Pluviale). Er wird auf den Schultern aufgenäht und deutet eine Kapuze an, die ursprünglich zu einem Chormantel dazugehört.

Sonderautsstellungen Museum u. Kunsthalle

„Heilige Zeichen – Brisante Objekte. Religiöse Vielfalt in Afrika“
Zweite Teilausstellung der Völkerkundesammlung
zum Thema „Afrika in Lübeck“
Samstag, 23. April bis Sonntag, 17. Juli 2022

  • Afrika in Lübeck

    Drei Ausstellungen über Afrika. Ausstellungszyklus der Lübecker Völkerkundesammlung „Afrika in Lübeck“

Kunsthalle St. Annen

Die Kunsthalle St. Annen wurde 2003 auf dem Grundriss der 1843 durch Feuer zerstörten Kirche des St. Annen-Klosters errichtet. Sie verfügt über moderne Räume auf höchstem technischen Niveau und mit moderner Ästhetik für die Ausstellung moderner Kunst. Die Sammlung der Kunsthalle St. Annen umfasst Gemälde und Skulpturen von 1945 bis zur Gegenwart. Dabei liegen die Schwerpunkte auf der Malerei des Informel, der deutschen Malerei und Bildhauerei. Daneben gibt es aber auch zahlreiche Werke internationaler Künstler, wie etwa Andy Warhol.

Bilder: © Kunsthalle St. Annen und Michael Hayden

Sonderausstellung Kunsthalle St. Annen
„Female View. Modefotografinnen von der Moderne bis zum Digitalen Zeitalter“
Sonntag, 20. März bis Sonntag, 3. Juli 2022

Um selbstbestimmte Künstler:innen geht es ab dem 20. März 2022 in der Kunsthalle St. Annen: Die Sonderschau „Female View. Modefotografinnen von der Moderne bis zum Digitalen Zeitalter“ rückt die oft vernachlässigten Werke von Modefotografinnen in den Fokus. In ihrer letzten eigens für Lübeck kuratierten Ausstellung legt Museumsleiterin Dr. Antje-Britt Mählmann den Fokus auf Fotografinnen von Frauen und Mode, während sich bisherige museale
Modefotografie-Ausstellungen vor allem auf den weiblichen Körper aus männlicher Perspektive konzentriert haben. Dabei gab es seit den 1920er Jahren zahlreiche talentierte Modefotografinnen, die zuvor oft selbst vor der Kamera gestanden hatten und für einflussreiche Magazine wie Harpers Bazaar und Vogue wegweisend waren. Auch heute prägen einflussreiche Modefotografinnen das internationale Modegeschehen und dessen Bildästhetik.
Gibt es ihn wirklich, den Female View? Die Besucher:innen der Kunsthalle St. Annen haben bis 3. Juli die Möglichkeit, sich davon selbst im wahrsten Sinne des Wortes ein Bild zu machen.

Insgesamt sind etwa 150 Fotografien sowie Fashion Videos von 21 Künstlerinnen zu sehen.

St. Annen Museum
St. Annen- Straße 15
23552 Lübeck

https://st-annen-museum.de/

Zu finden in "Rund um St. Aegidien"

Museum für Natur und Umwelt

© Michael Hayden
© Michael Hayden

Das Museum für Natur und Umwelt bietet auf drei Etagen spannende Einblicke in die Naturgeschichte Schleswig-Holsteins sowie in die Lebensräume und die artenreiche Tier- und Pflanzenwelt des Lübecker Raumes. Themenschwerpunkte sind Evolution, Ökologie und Biodiversität. Die Museumspädagogik ist ein wichtiger Schwerpunkt der Arbeit - im Zentrum steht die kompetente Vermittlung von naturkundlichem Wissen sowie die Einladung zu vielfältigem Naturerleben.

Die Natur zu verstehen und mit Freude zu vermitteln war bereits das Anliegen des Lübecker Arztes Johann Julius Walbaum, dessen Nachlass 1799 den Grundstock für das Lübecker Naturkundemuseum bildete. Damit blickt das Museum für Natur und Umwelt auf die längste Museumsgeschichte der Lübecker Museen zurück.
Heute bietet das Naturkundemuseum eine Fülle von museumspädagogischen Angeboten, Vorträgen, Seminaren, Ferienprogrammen, Exkursionen und Veranstaltungen an. Die Museumspädagogik ist ein wichtiger Schwerpunkt der Arbeit - im Zentrum steht die kompetente Vermittlung von naturkundlichem Wissen sowie die Einladung zu vielfältigem Naturerleben!

Sonderausstellung bis 24. Juni 2022

  • Afrika in Lübeck

    Drei Ausstellungen über Afrika. Ausstellungszyklus der Lübecker Völkerkundesammlung „Afrika in Lübeck“

Musterbahn 8
23552 Lübeck
www.museum-fuer-natur-und-umwelt.de

Zu finden unter "Lübeck die Hansekönigin" Rundgang.

Achtung!

Die Sanierung des Museums Behnhaus Drägerhaus, die in 2021 bereits im Keller begonnen wurde, wird 2022 in den oberen Etagen fortgeführt. Im Zuge dessen kommt es zu einer teilweisen Schließung des Museums: Vom 3. Januar bis zum 12. März bleibt das gesamte Museum wegen Umbauarbeiten geschlossen. Dies betrifft auch die aktuell im Haus untergebrachte Interimsausstellung des Buddenbrookhauses "Buddenbrooks im Behnhaus".

Der Bereich des Behnhauses bleibt für die Dauer der Sanierungsarbeiten für ca. zwei Jahre geschlossen. Am 13. März jedoch soll in den Räumen des Drägerhauses der museale Betrieb wiederaufgenommen werden. Dann eröffnet mit "Von Caspar David Friedrich bis Edvard Munch" eine Schau, die komprimiert die ausgewählten Highlights der Sammlung des Museums Behnhaus Drägerhaus präsentiert.

Am 14. April zieht das Buddenbrookhaus nach: In einer etwas konzentrierteren und den neuen Räumlichkeiten angepassten Variante ist ab diesem Termin in der Festraumfolge des Drägerhauses wieder die Interimsausstellung "Buddenbrooks im Behnhaus" zu sehen. In der gemeinsam vom Buddenbrookhaus und Behnhaus genutzten Diele sollen zudem die Bezüge zwischen den Manns und den Buddenbrooks zur Sammlung des Behnhauses verstärkt herausgearbeitet werden.

  • Buddenbrooks im Behnhaus

    Durch diese Ausstellung führt Antonie „Tony“ Buddenbrook, Protagonistin aus Thomas Manns weltberühmtem Roman „Buddenbrooks“. Diese Romanfigur schien zur Präsentation der Ausstellung aufgrund ihrer Lust am Erzählen, ihrer Begeisterungsfähigkeit für Neues sowie ihres Engagements für Familie und Stadt bestens geeignet.

Museum Behnhaus Drägerhaus

Das Museum befindet sich in zwei Stadtpalais des 18. Jahrhunderts, dem Behnhaus und dem Drägerhaus. Die Räume im Drägerhaus bieten in erster Linie einen zeitgemäßen Ausstellungsort für die Gemäldesammlung und für Sonderausstellungen. Der Charakter privater Wohnräume bleibt jedoch weiterhin erkennbar. Im Behnhaus sind zudem in den historischen Räumen Wohnensembles des 19. Jahrhunderts zu sehen. Teile der Gemäldesammlung fügen sich hier ein: Bürgerliche Wohnkultur und bürgerliches Sammeln sind so miteinander verbunden. Die ehemaligen Privatgemächer im Flügel des Behnhauses zählen zu den bedeutendsten klassizistischen Inneneinrichtungen in Norddeutschland. Ihre Gestaltung wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts vom dänischen Architekten Joseph Christian Lillie (1760-1827) realisiert.

© Michael Hayden
© Michael Hayden

Das Museum Behnhaus Drägerhaus ist Lübecks Galerie des 19. Jahrhunderts und der klassischen Moderne. Seine bedeutende Sammlung von Gemälden, Plastiken, Grafiken und Fotografien umfasst Werke deutscher und europäischer Künstler und hat ihren Schwerpunkt in der Kunst der Romantik und der klassischen Moderne. Von Caspar David Friedrich bis Edvard Munch‘ lautet der Titel der Sammlungspräsentation, in der sich regionale Ausrichtung und internationale Bedeutung verbinden. Das Museum befindet sich in zwei Stadtpalais des 18. Jahrhunderts, in denen der Charakter privater Wohnräume weiterhin erkennbar ist.

  • © Michael Haydn
  • © Michael Haydn
  • © Michael Hayden
  • © Michael Haydn

Mit dem Smartphone durchs Museum

Das Museum Behnhaus Drägerhaus bietet nicht nur in Corona-Zeiten virtuelle Unterstützung für den Ausstellungsbesuch: Mit der Entwicklung eines so genannten eGuides können sich Besucher:innen ab sofort mithilfe ihres Smartphones kostenlos durch das Museum leiten lassen und auch ohne Führung wertvolle Hintergrundinformationen zu ausgewählten Gemälden erhalten. Als offlinefähige Web-App kann der eGuide über
das eigene Smartphone genutzt werden. Dabei genügt es, den im Museum angezeigten QR-Code zu scannen oder die URL www.ihr.guide in den Browser einzugeben. Anschließend stehen den Besucher:innen drei Möglichkeiten zur Verfügung, sich vom eGuide führen zu lassen: Wählt man die Funktion „Werke“, werden einem die Highlights der Sammlung per Bild mit den nötigen Hintergrundinformationen angezeigt, die man
dann gezielt aufsuchen kann. Bei der Funktion „Suche“ bewegt man sich dagegen frei in der Sammlung und gibt Künstlernamen oder Bildtitel eines Werkes, das einen spontan angesprochen hat, in den eGuide ein, um die Hintergründe zu erfahren. Außerdem kann sich der Gast noch für die Option „Touren“ entscheiden, wo wiederum aus drei Varianten, sich gezielt durch das Museum führen zu lassen, auszuwählen ist. Hier besteht
auch die Möglichkeit einer Audiotour.

Auch für die Interimsausstellung des Buddenbrookhauses, „Buddenbrooks im Behnhaus“, wurde ein eGuide entwickelt.

Königstraße 9-11
23552 Lübeck
www.museum-behnhaus.drägerhaus.de

Zu finden unter "Rund um St. Jakobi"

Willy-Brandt-Haus Lübeck

Das Willy-Brandt-Haus Lübeck, ist ein Museum und eine Gedenkstätte für den früheren deutschen SPD-Politiker, Bundeskanzler und Friedensnobelpreisträger Willy Brandt.

Das Willy-Brandt-Haus Lübeck steht allen offen! Der Eintritt ist frei!

Öffnungszeiten und Eintritt
täglich 11-18 Uhr
geschlossen: 24./25.12., 31.12. und 1.1.
Sonderöffnungszeiten für Gruppenführungen sind nach Absprache möglich.

Der Eintritt ist frei.

Königstraße 21
23552 Lübeck

www.willy-brandthaus.de

Zu finden unter "Rund um St. Jakobi"

Günter-Grass-Haus

Das Günter Grass-Haus ist ein Forum für Literatur und bildende Kunst. Günter Grass arbeitete nicht nur als Schriftsteller, sondern auch als Grafiker, Maler und Bildhauer. Das Museum stellt in seiner Dauerausstellung das Zusammenwirken von Wort und Bild in seinem Werk und den Schaffensprozess des Künstlers vor.

Das ist Grass

Im kommenden Oktober feiert das Günter Grass-Haus sein 20 jähriges Bestehen. Dies nahm das Museum zum Anlass, seine Dauerausstellung komplett zu erneuern: Am 9. März 2022 eröffnet die neue Schau mit dem Titel „Das ist Grass“. Sie zeigt erstmals eine werkbiografische Übersicht von Leben und Werk des Literaturnobelpreisträgers von der Geburt im Jahr 1927 bis zu seinem Tod 2015. Dabei wird deutlich, wie sehr sich die deutsche Geschichte in der Biografie von Grass widerspiegelt. In einzelnen Abschnitten werden Kindheit und Jugend in Danzig (1927 - 1945), die Jahre als Bildhauer in der Nachkriegszeit (1946 - 1956), sein Weg als Schriftsteller zum Weltautor mit dem Erscheinen der „Blechtrommel“ (1956 - 1959), sein Wirken als Grafiker und Maler parallel zu dem des Schriftstellers, die Auszeichnung mit dem Literaturnobelpreis 1999 sowie sein Tod und seine Bedeutung für die Weltliteratur beleuchtet.

Ein Highlight von „Das ist Grass“ ist bereits beim Betreten der Diele zu finden: Auf einer großen Monitorwand wird eine für diese Ausstellung geschaffene Filmcollage mit dem Titel „Worüber ich schreibe…“ gezeigt, die die Besucher:innen mit auf eine Reise in das Danzig der Kindheit von Günter Grass nimmt und zentrale Motive seines Werks in Bild und Ton verknüpft. „

Wichtigste Elemente der Ausstellung sind die Originalexponate der Sammlung: Die Besucher:innen können Zeichen- und Schreibwerkzeuge, Manuskripte, ein Skizzenbuch, Plastiken, Zeichnungen, Druckgrafiken, Aquarelle, Umschlagentwürfe, historische Dokumente u. v. m aus dem Besitz von Grass entdecken. Zu den Highlights dabei zählen die Olivetti, seine Schreibmaschine, auf der er „Die Blechtrommel“ schrieb und die dem Museum als Leihgabe von Sohn Bruno Grass zur Verfügung gestellt wurde. Die Nobelpreisurkunde, die Günter Grass 1999 in Stockholm entgegennahm, kann ebenso im Original bestaunt werden wie seine Pfeife, die in den späten Lebensjahren untrennbar mit dem Bild des Schriftstellers, Grafikers und Bildhauers Grass verbunden ist. Darüber hinaus sind seine persönlichen Schreib-, Mal- und Zeichenutensilien aus dem Besitz der Günter und Ute Grass-Stiftung sowie Bilder und Manuskripte aus dem Museumsarchiv zu sehen, beispielsweise zu „Im Krebsgang“, Beim Häuten der Zwiebel“ oder „Die Box“. Ergänzt wird die Schau durch Fotos, Texttafeln, Wandzitate, digitale Anwendungen und Skulpturen. Ganz neu dabei sind die so genannten „Hyperboxen“, welche die Exponate mithilfe modernster „Augmented Reality“-Technologie präsentieren.

Architekt der Ausstellung ist der renommierte Berliner Designer, Creative Director und Eventmanager Matthias Kaminsky, der bereits für Angela Merkel den Parteitag 2012 sowie den Wahlkampf 2013 ausgerichtet hat. Der gebürtige Querfurter arbeitete als Eventorganisator für die Expo, die IAA, für Schalke 04 und Toyota. Seit 2018 ist Kaminsky Creative Director des DDR-Museums in Berlin. Er gestaltete die Hauptstadtrepräsentanz von Microsoft sowie jüngst die Museumsshops des Humboldt Forums Berlin. Auch auf dem Feld der Mode ist Kaminsky aktiv: Die Leder-Designs seines Labels „Gear“ tragen Menschen weltweit.

„Die fantastische Welt der Tove Jansson“:

Ab dem 27. März steht eine starke Frau aus Finnland im Mittelpunkt einer neuen Sonderausstellung im Günter Grass-Haus: Die Malerin, Karikaturistin und Schriftstellerin Tove Jansson (1914–2001), die hierzulande vornehmlich durch die Mumins Bekanntheit erlangte. Die Geschichten über die weißen Trolle, die in mehr als 40 Sprachen übersetzt wurden, machten Jansson weltberühmt. Doch auch Gemälde und Literatur für Erwachsene gehören zu ihrem OEuvre. Sie schuf ein einzigartiges Werk, das von der Leidenschaft für Bilder und Geschichten geprägt war. Ihre Experimentierfreude und ihr Talent in verschiedenen Disziplinen schlägt die Brücke zum Günter Grass-Haus, das als Forum für Literatur und Bildende Kunst immer wieder Künstler:innen präsentiert, die ähnlich wie Günter Grass mehrfach begabt waren oder sind. „Wir freuen uns, dass wir in diesem Jahr, in dem sich die LÜBECKER MUSEEN das Motto ‚Gender – Race – Climate‘ auf die Fahnen geschrieben haben, wieder eine weibliche Künstlerin vorstellen können.“, so Prof. Dr. Hans Wißkirchen, der Leitende Direktor des Museumsverbundes.

Rund 50 Exponate warten darauf, von den Besucher:innen entdeckt zu werden. Zu sehen sind Comics, Karikaturen, Gemälde, Entwürfe zu Buchcovern und (Bilder-)Bücher. Selbstverständlich kommt den Mumins, die seit Jahrzehnten Generationen von Kindern und Erwachsenen begeistern, dabei ein gebührender Raum zu.

Für kleine Gäste

Selbstverständlich sollen kleine Besucher:innen in dieser Ausstellung nicht zu kurz kommen: Neben einem Parcours mit Zelt, Figuren und Muminbüchern können sie in einem kleinen Quiz herausfinden, welchem Mumincharakter sie am ähnlichsten sind. Zudem werden dort die einzelnen Mumins vorgestellt und beschrieben. Im Rahmen der Ausstellung gibt es darüber hinaus ein Gewinnspiel von FINNLINES, bei dem eine Schulklasse einen Aufenthalt im Themenpark Moominworld im finnischen Naantali gewinnen kann.

Kolonialwarenladen im Günter Grass-Haus

Einkaufen gehen wie in der "Blechtrommel": Im Günter Grass-Haus gibt es einen Kolonialwarenladen, der in das Leben von Oskar Matzerath einlädt. Die BesucherInnen gelangen vom Museum direkt in die Kulisse der Familie Matzerath im Labesweg Nr. 13 in Danzig-Langfuhr. Auch Kinder können mit all ihren Sinnen in die Romanwelt abtauchen, die originalgetreu nach den Produkten aus den 1920iger Jahren rekonstruiert wurde. »ALLE AN BORD«
Eine Kinder-Rallye durch das Günter Grass-Haus Info unter "Spannendes für Kinder"

Das berühmte Brausepulver, eine historische Dezimalwaage und Zell Kleister oder Waschpulver von Henkel geben nicht nur einen Einblick in das Leben vom kleinen Oskar, sondern auch von Günter Grass: er war ebenfalls der Sohn eines Lebensmittelhändlers. Alle Objekte wurden originalgetreu nach den 1920iger und 1930iger Jahren rekonstruiert, auch Texte aus dem Roman begleiten das neue Besuchererlebnis. Besonders an dem Kolonialwarenladen ist, dass Kinder ihn durch verschiedene Riech-, Kriech-, Hör- und Taststationen erforschen können. Somit baut das Günter Grass-Haus sein Angebot für Familien weiterhin aus. Foto: Kolonialwarenladen © Margret Witzke

Die Ausstellung wurde großzügig unterstützt von der Staatsministerin für Kultur und Medien, der Possehl-Stiftung, der Gemeinnützigen Sparkassenstiftung zu Lübeck, der Friedrich Bluhme und Else-Jebsen Stiftung, der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, dem Freundeskreis des Günter Grass-Hauses und der von Keller Stiftung.

Glockengießerstraße 21
23552 Lübeck
www.grass-haus.de

Zu finden unter "Rund um St. Jakobi"

Katharinenkirche

St. Katharinen, die Kirche des ehemaligen Franziskanerklosters, gehört zu den schönsten Backsteinkirchen der Stadt. Das zwischen 1300 und 1360 errichtete Kirchengebäude stellt einen Höhepunkt der sakralen Architektur in Lübeck dar. Der lichtdurchflutete Backsteinbau war einst das Zentrum der Franziskaner im gesamten Ostseeraum. Bis 1531 diente St. Katharinen als Klosterkirche des Bettelordens, bis ins 18. Jahrhundert als Grablege, heute ist sie Museumsraum und Schulkirche des Katharineums.

Auch der Oberchor ist wieder zu sehen und so einen wunderschönen Blick von oben in das Mittelschiff der für Lübeck so bedeutenden franziskanischen Klosterkirche freigibt. Die ausführlichen zweisprachigen Texte zur Kirche und zu den Ausstattungsstücken ermöglichen jedem Gast auch ohne Führung einen erlebnisreichen Besuch.

Die Katharinenkirche ist in 2022 vom 14. April bis 22. Oktober 2022, wieder von Mittwoch bis Samstag in der Zeit von 12 bis 16 Uhr, sonntags jeweils von 12:00 bis 14:00 geöffnet. Der Eintritt beträgt 2 €; ermäßigt 1,50 €.

Ab Samstag, dem 04. Juni bis zum 20. August 2022 können die Besucher sich dann auch wieder auf die „Viertel nach Zwölf Konzerte“ unter der Leitung von Prof. Hans-Jürgen Schnoor freuen. (geplant)







  • Tintoretto_Erweckung des Lazarus_Fotoarchiv Lübeck (

Königstraße, Ecke Glockengießerstraße
23552 Lübeck
www.museumskirche.de
Zu finden unter "Rund um St. Jakobi"

TheaterFigurenMuseum Lübeck

Das TheaterFigurenMuseum Lübeck, ist ein Museum für die Geschichte und Gegenwart des Puppentheaters in Europa, Afrika und Asien.
Es befindet sich mitten in der romantischen Altstadt Lübecks. Hier erwartet den Besucher die weltweit größte Ausstellung rund um das Thema Figurentheater aus mehreren Kontinenten und drei Jahrhunderten. Die Figuren erzählen von indischen Mythen, chinesischen Bräuchen, afrikanischen Stämmen oder deutschen Jahrmärkten. Hervorgegangen aus jahrzehntelangem Engagement von Fritz Fey Junior, Sohn einer Puppenspielerfamilie, bewahrt das Museum einen einzigartigen Schatz an Exponaten und dokumentiert mehrere Jahrhunderte Kulturgeschichte und Puppenspieltradition in all seiner Vielfalt.

Das TheaterFigurenMuseum schließt ab dem 01.01.2018 für umfangreiche Sanierungsarbeiten für voraussichtlich ? Jahre.

Bilder aus dem TheaterFigurenMuseum

Kolk 14
23552 Lübeck
www.theaterfigurenmuseum.de

Zu finden unter "Rund um St. Petri"

Museumshafen Lübeck

Lübecker Museumshafen. Dieser erstreckt sich "An der Untertrave" von der Beckergrube bis zur Engelsgrube und der Drehbrücke.
Hier finden Sie auch die Traditionssegler, sofern diese nicht gerade auf einem Segeltörn sind. Aber auch die alten Schlepper und Bagger, sind sehenswert.

Zu finden unter "Rundgang um Lübecks Altstadt. Teil 3"

Industriemuseum Geschichtswerkstatt

Herrenwyk war bis in die 90er Jahre des 20. Jahrhunderts ein typischer Arbeiterstadtteil Lübecks, geprägt von dem 1905 gegründeten Hochofenwerk und der Flender-Werft. Das Industriemuseum befindet sich im ehemaligen Werkskaufhaus des Hochofenwerkes. An authentischem Ort zeigen die Dauerausstellungen die Geschichte des Werkes und der Werft, die Arbeits- und Lebensbedingungen der Arbeiter und dem Schicksal der Zwangsarbeiter/innen und Kriegsgefangenen, die während des Zweiten Weltkrieges in der Lübecker Industrie arbeiten mussten.




Viele im handwerklichen Bereich tätige Lübecker:innen haben einmal ihre Lehre bei Flender absolviert und denken nostalgisch, ja teils sogar liebevoll an die Ausbildungszeit und die dortige Kameradschaft zurück", erklärt Museumsleiterin Dr. Bettina Braunmüller. Auch würden Museumsbesucher:innen oft von ihrer Vergangenheit bei Flender berichten. Wenigen Menschen außerhalb Lübecks sei Flender ein Begriff; Ausnahmen seien Schiffsbau und Technikinteressierte ebenso wie Seeleute und Architekten. Lübecker:innen allerdings sind die Werft und ihre Insolvenz noch sehr deutlich im Gedächtnis. „Als Industriemuseum, besonders im Norden Lübecks, ist es uns ein Anliegen, an diese Werft zu erinnern und dieses Stück Industriegeschichte zu bewahren; unser kleiner Ausstellungsraum in der Dauerausstellung kann dies leider nur in sehr begrenzter Form leisten.

Kokerstraße 1-3
23569 Lübeck / Siems
Industriemuseum Geschichtswerkstatt

Sonderaustellung

„Im Auftrag des Werks – im Spiegel der Arbeit.
Lübecker Industriekunst vor 100 Jahren“
Freitag, 13. Mai bis Sonntag, 14. August 2022

Ab Freitag, 13. Mai, widmet sich das Industriemuseum Geschichtswerkstatt Herrenwyk der Industriekunst vor 100 Jahren, die zumeist als Auftragsarbeit zum Zweck der Selbstdarstellung großer Industriebetriebe zustande kam. Die Sonderausstellung mit dem Titel „Im Auftrag des Werks – im Spiegel der Arbeit. Lübecker Industriekunst vor 100 Jahren“ stellt dabei vor allem vierzehn Radierungen des Industriekünstlers Dirk van Hees in den Mittelpunkt, die dieser anlässlich des 25. Jubiläums des Hochofenwerks angefertigt hat.

Bei Dirk van Hees handelt sich um einen eher unbekannten, wenn auch begabten Industriekünstler. Die Radierungen von sehr hoher Qualität stammen aus einer Mappe zum 25-jährigen Werksjubiläum des Hochofenwerkes Lübeck im Jahr 1930 und kamen in einem originalen, an den damaligen Generaldirektor Dr. Moritz Neumark adressierten Paket in Lübeck an. Dieses Paket inklusive Mappe ist Kern- und Angelpunkt der Ausstellung.

Ergänzt wird die Ausstellung von weiteren Werken von Dirk van Hees sowie 15 anderen Beispielen von Industriekunst der Künstler Eschke (1921), Krausser (1925), Richter (1954), Assmann (1980/81) und Steinbrüggen (1992) aus sehr unterschiedlichen Zeitperioden und mit sehr unterschiedlichen Hintergründen. Auch ist ein überdimensionales „Werbeplakat“ der Firma Flender zu sehen, gefertigt durch Eckert & Pflug, Kunstanstalt Leipzig, einem Kunstverlag mit Schwerpunkt auf perspektivischer Darstellung von Industrieanlagen. „Dieses Werbeprodukt hängt seit Jahrzehnten ungesehen im Verwaltungsteil des Museums und wird in dieser Ausstellung nun zum ersten Mal der Öffentlichkeit
zugänglich gemacht“, erklärt Braunmüller.

Jedes Bild bzw. jede Bilderserie begleitet eine detaillierte kunstwissenschaftliche Expertise der Kunsthistorikerin Andrea Haarer ebenso wie eine historische Einordnung des Dargestellten durch Kuratorin Braunmüller.

Passat Lübeck- Travemünde

Die Passat ist eine Viermast-Stahlbark, die als einer der legendären Flying P-Liner der Reederei F. Laeisz 1911 bei Blohm & Voss vom Stapel lief und heute als Museumsschiff, im Hafen von Travemünde auf der Priwallseite, liegt. (Quelle: Wikipedia)

Den Priwall erreichen Sie am Besten, von 10 bis 18:00 Uhr mit der Personenfähre von der Nordermole aus. Die Passat kann ab dem 31.März in der Zeit von 11 bis 16:30 Uhr besichtigt werden.

www.ss-passat.com

Zu finden unter "Lübeck-Travemünde"

Lübecker Museen: Texte und © - Innenaufnahmen wurden durch die „Kulturstiftung Hansestadt Lübeck“ und dem Europäischen Hansemuseum Lübeck, zur Verfügung gestellt.

Gastronomie

Die Lübecker Gastronomie hat viel zu bieten und erstreckt sich von der regionalen- über die europäische Küche und bietet die unterschiedlichsten Spezialitäten aller Kontinente. In Lübeck finden Sie vom Kneipenrestaurant, dem Bistro, über das Kaffeehaus bis zum Gourmetrestaurant alles, was den kulinarischen Gaumen erfreut.

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